Nockenwellen

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Gast

Nockenwellen

Beitrag von Gast »

Hallo!
Habe die Ventile eingstellt und wollt jezt bei meiner H1 wieder die Nockenwellen u Lagerdeckel festziehen.Habe die beiden NW jetzt jeweils auf Markierung mit der Kante vom Kopf gebracht, die Kette so aufgelegt wie im Werkstatthandbuch beschrieben(37 Kettenglieder von einem Punkt zum anderen) u die Kurbelwelle ebenfalls auf OT 1/4Zyl. gestellt.
Beim festschrauben der Auslassnockenwelle gibt es keine Probleme allerdings beim festschrauben der Einlassnockenwelle/Lagerdeckel.Beim festziehen dieser dreht sich regelmäßig die KW ein Stückchen mit da sich die Nockenwelle irgendwie beim setzen dreht.Kann ich das irgendwie umgehen?

Gast

Beitrag von Gast »

Du musst die Kette und die Räder so positionieren, dass die Markierung nach dem Festziehen der Lagerbockschrauben richtig sitzt. Also vorher gucken, in welche Richtung sich das ganze beim festziehen verschiebt und dann die Kette entsprechend um einen Zahn versetzen und abermals festschrauben.
Ist reine Nervensache :lol:
aber kein Problem ! :wink:

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Agentt
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Beitrag von Agentt »

habe dieses jahr bei zwei H modelen die Kopfdichtung gewechselt
und habe mir beim ersten mal auch fast die zähne zerbissen mit den blöden Nockenwellen die sich immer und immer wieder mitdrehen

mach die beiden mackierungen nach innen und du wirst sehen das die wellen sich nicht mehr mit drehen
war zumindestens bei mir so

heizer_2

Beitrag von heizer_2 »

Hallo ZXR78,

ist doch egal ob die KW sich beim festziehen verdreht, solange die kette nicht über die räder springt und die gliederzahl zwischen den rädern noch stimmt.

Wichtig ist, dass die steuerkette zwischen KW(OT 1.4) und auslass NW(markierung) schön gespannt ist. Alles andere passt dann schon, wenn der steuerkettenspanner drinn ist.

Danach den motor von hand durchdrehen und schauen ob die steuerzeiten stimmen (markierungen laut whb).

Wenns Dir hilft, kannst Du auch die NW mit ner grippzange festhalten ;-).

lg Josef

alter-mann

Beitrag von alter-mann »

heizer_2 hat geschrieben:..., solange die kette nicht über die räder springt ...
... so sieht es aus ...
bzw. das "problem" ... habe ich "bisher" nie gehabt ... :roll:

Gast

Beitrag von Gast »

Danke für die Tips!!!!
Hat sich leider erstmal erledigt:-(
Beim 3.Versuch hat sich das Innengewinde einer Bohrung für die Lagerdeckelbefestigung verabschiedet- trotz Drehmomentschlüssel:-(
Und ungefähr 30min später steckte der M8-Gewindebohrer zur Hälfte in der Bohrung und zur Hälfte in der Bohrmaschine-Arschkarte!
Naja ist ja Winter.

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Harm
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Beitrag von Harm »

du schneidest gewinde mit der bohrmaschine?
krass!
S.
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zxr-jolli
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Beitrag von zxr-jolli »

Harm hat geschrieben: krass!

Mehr fällt mir dazu auch nicht ein :shock:

Ist aber dann auch kein Wunder, das es nicht klappt......
Das Leben ist wie ein Penis. Einfach, weich, gerade, relaxed und frei rumhängend. Dann kommen Frauen und machen es hart.

Gast

Beitrag von Gast »

NEIN,sorry:-)
Natürlich nicht mit der Bohrmaschine.Bin noch ein klein wenig durcheinander.
Geschnitten wird natürlich per Hand,:-)

alter-mann

Beitrag von alter-mann »

.... eigentlich .... kann im kopf kein gewindeschneinder abbrechen ...

bitte nich falsch verstehen !

ich musste selber 2 bohrungen im kopf auf 8 mm erweitern da
mein "vorbesitzer" ... entsprechende gewinde "doll" gedreht hatte...


steckt das schneideisen noch drinne ? ...

Gast

Beitrag von Gast »

jepp Schneideisen steckt noch drin.
Weiß auch nicht wie das passiert ist-hab ja schon nen paar Gewinde geschnitten.Denke mal war Materialfehler vom Gewindeschneider weil ist gebrochen ohne großen Kraftaufwand.Naja muß ich mal gucken ob ich den da wieder irgendwie rauskriege bisher wars vergeblich.

alter-mann

Beitrag von alter-mann »

...nun ... dass is extrem bloede !

wuesste aus dem bauch auch nich wie man(n) es wieder rausbekommt !

ist er "buendig" abgebrochen ... oder ist wenigsten noch ein stummel
oberhalb der bohrung "greifbar" ?

Frank

Beitrag von Frank »

Mit Schweißgerät Mutter aufschweißen und in noch heißem Zustand herausdrehen. Alu ist dann noch teigig und Bohrer geht heraus. Dann mit hochwertigem Schneidzeug TimeSert Buchse einsetzen. Diese halten besser als Original und sind in kleinen Durchmessern sogar verfügbar.

Gast

Beitrag von Gast »

Das Stück welches in der Bohrung verblieben ist ist leider nicht so abgebrochen das noch nen Stummel rausguckt.Sitzt bissel mehr als 1cm in der Bohrung.Komme da mit nem Schweißgerät auch nicht ran-hatte ich auch schon überlegt aber das wird nicht klappen.
Na mal schaun!Also sowas habe ich noch nicht erlebt.
Nicht mein Tag heute.

Frank

Beitrag von Frank »

Wenn es gerade abgebrochen ist: langsam mit Stativ und Titanbohrer ausbohren. Dann hochwertigen Linksausdreher benutzen. Ist es schief abgerissen: rauserodieren lassen.

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Harm
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Beitrag von Harm »

haett ich auch gesagt.
erodieren.
S.
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Gast

Beitrag von Gast »

Ich hatte sowas mal an einer 6er Bohrung im Rumpfgehäuse bei meiner Honda. Ist zwar eine etwas unorthodoxe Methode - hat bei mir aber funktiniert (und Nerven gekostet): ich hatte den im Bohrloch steckenden Gewindebohrer nach und nach mit einem gehärteten Durchschlag zertrümmert und die Bröckchen peu à peu mit der Pinzette rausgeholt. Ob das bei Dir ratsam ist musst Du wissen... Wenn Dir da was in den Motor reinfällt.....dann :wut: :ko: :cry:

Frank

Beitrag von Frank »

Das zertrümmern hat sich bei einem Opel Zylinderkopf nicht bewährt. Nach vielen harten schlägen zerbricht der Gewindeschneider zwar tatsächlich; er spilttert dabei jedoch in Richtung der Schlagrichtung, so daß einige der entstehenden Stege noch tiefer in den Kopf geschlagen werden. Im Endeffekt war nach knapp 30 Min das Loch ansatzweise frei (neuer, abgesägter Stehbolzen fand wieder Halt); jedoch hatte sich das Alu in Bereichen um die Bearbeitungsstelle verformt und einige der Stege unlösbar sicher 8mm ins Alu hinter dem neuen Stehbolzen hineingearbeitet. Wirklich zufriedenstellend war die Lösung nicht.

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