Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Alles über die Technik der originalen 750er Motoren
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kawafrank
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Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

Hallo an die Gemeinde,
ich habe hier am Ausrückmechanismus meiner ZXR 750 L2 Bj. 94 einen Ölverlust bei laufenden Motor. Habe den Deckel des Ausrückmech. gelöst. Dahinter sitzt die Druckstange der Kupplung, die rausgezogen.
Ca. 2,5cm in dem Gehäuse sitz ein kleiner Simmerring Aussenmasse ca.15mm Innen ca. 8mm. Ist das der Simmering mit der Teilenummer 92049-1017, den habe ich unter Baugruppe-Abdeckung gefunden. Bin mir nicht sicher ob das der richtige ist?? Zweite Frage kann ich den von aussen rausziehen? Oder muss dafür der ganze Motor auseinander? Hoffe nicht.
Bedankt schon mal im Vorraus.

Grüße Frank

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Benny
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Benny »

Glückwunsch zum leider leidigen Problem der ZXR :lol:

Kommt bei fast jeder ZXR mal vor das die Simmeringe kaputtgehen.
Leider kannst du den Simmering nicht von außen austauschen, dazu muß der Getriebedeckel weg. Dabei kannst du auch gleich die restlichen Simmeringe und Dichtungen des Getriebedeckels erneuern.
Somit hast du dann die nächsten Jahre Ruhe.
Die Teilenummern findest du hier: https://www.cmsnl.com/kawasaki-zx750j2- ... _hQNBYxlhE

Bedenke, das du ÖL und Wasser ablassen musst. Die Wasserpumpe muß dazu entfernt werden. (Würde ich empfehlen im gleichen Zuge dann auch den O-Ring mit zu tauschen)
Schalthebelmechanismus weg, Kupplungsgeber hast ja schon weg, dann das Kettenritzel noch runter. Emfehlenswert wäre das Hinterrad noch auszubauen, damit du die Kette auf die Seite bekommst (soll angeblich mit eingebauter Kette gehen, ich selber hab aber eh immer eine neue eingebaut) sonst kommt man an die Kreuzschlitzschrauben nur sehr schwer ran.


Grüße
Benny
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kawafrank
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

Grüß Dich Benny,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Da hast Du mir sehr geholfen. Nach 25 Jahren darf so ein Simmerring ruhig mal hinüber gehen. Ich habe bereits das Öl und Kühlwasser abgelassen (Kommt alles neu). Habe gerade die Ventile vernünftig eingestellt (Auslass 0,28-0,29), Einlass auf 0,21. Die VDD hat ziemlich stark vorne links geölt. Hoffe das der O-Ring seitlich links im Stirndeckel (wo die Ölleitung reingeht) nicht auch noch undicht ist, ich glaube dafür muss der Motor raus oder abgehangen werden. Ich halt Dich auf dem laufenden.....

Grüße Frank

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ledersteve
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von ledersteve »

evt auf einlaufspuhren an der druckstange achten, evt umdrehen die stange.

kawafrank
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

Moin,
also die Druckstange sieht noch sehr gut aus. Danke für den Tip Steve . Die Kette war eh nicht mehr der Hit. Die habe ich kurzerhand mit der Flex entsorgt. Anders hätte ich den Getriebedeckel nicht abbekommen. Wer das schafft mit aufgelegter Kette, Hut ab!! Hinten hatte sie ein 44er Kettenrad, was ja eigentlich ein 45er sein soll bei der L von 1994. Hab mir von DID die Originalbesetzung bestellt. Warte jetzt nur noch auf die Teile von Kawa. Der Simmerring von der Schaltwelle und von der Antriebswelle werden auch direkt neu gemacht. Antriebswellensimmerring ist in 2 Teile beim Herausziehen zerfallen. so schön ausgehärtet war der.
Grüße Frank

kawafrank
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Veidi »

Wenn du schon dabei bist - dann mach Nägel mit Köpfen und bau die Schwinge noch aus.
Würde ich zumindest machen.
Weil du dann auch mal neues Fett in die Schwingenlagerung machen kannst. Das wird gern und häufig bleiben gelassen und in Folge dessen läuft die Schwingenhülse ein.
Das ist kein Weltuntergang meiner Meinung nach, wenn die etwas eingelaufen ist, aber wer gut schmiert, der gut fährt und dann gammelt se schon nicht fest ;)
Und dann hast dort die nächsten Jahre normalerweise auch Ruhe.

Ansonsten weiter so, sieht gut aus bisher.

Wegen Kette - da hättest jetzt natürlich bequem auf ne 520er umsteigen können, ist für die 750er auch absolut ausreichend, auch im Rennstreckenbetrieb.
Schöne Grüße

Andi

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Super Rider »

Aber echt - nur die alten Bikes aus den 80-90'ern hatten 530er Ketten, wo keine dran gehören. Heute hat jede 6er mehr PS und ne 520er Kette dran.
Und davab, soll die L nicht die 44 Zähne original hinten haben?
Bei der J ist der 45er Standard, bei der L waren m.W. weniger Zähne dran - wahrscheinlich genau die Zahl 44 - wenn man denn auf Originalität steht.

kawafrank
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

Die Schwingenlagerung mache ich nächsten Winter, meine Bühne ist gerade noch belegt mit einem anderen Projekt. Auf dem Boden wird mir das zu kippelig..... Mehr wie 1500 km werde ich mit der Maschine eh nicht im Sommer schaffen, muss auch noch ein paar andere bewegen ;-) Solange muss die Schwinge noch warten. @ Superider, bin da etwas durcheinander gekommen. Es war die originale 44er Übersetzung drauf. Und die kommt jetzt auch wieder rein. Habe aber einen 530er Kettensatz bestellt. Für das bischen Mehrleistung habe ich noch ein paar andere Mopeds. Hat jemand von Euch schonmal den Stirndeckel oben links am Zylinderkopf undicht gehabt ? Meine den wo die Ölleitung oben rein geht. Wenn ja, muss dafür der Motor raus? Hoffe meiner ist dicht, hatte in dem Bereich sehr starken Ölverlust.....Die alte VDD stand in dem Bereich aber voller Öl. und darunter am ZKD war alles in diesen Bereich ölverschmiert mit viel Dreck..... Denke in ein paar Wochen bin ich schlauer wenn der Motor wieder ein paar Töne von sich gibt. Wie die Maschine damit Tüv im Mai letzten Jahres bekam ist mir ein Rätsel.... Musste die kompletten Schaumgummimatten unter der Verkleidung entsorgen, die waren komplett voller Öl gesaugt.
Grüße Frank

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

Eine Frage habe ich hier noch an die Experten,
die Dichtung am Getriebegehäusedeckel wird lt. WHB trocken montiert, ohne Silikon Dichtmasse. Ist das so korrekt?

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Super Rider
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Super Rider »

Was ich immer mache, ist dass ich ganz-ganz dünn den Deckel selbst sowie die Deckelseite der Dichtung mit Hylomar bestreiche und etwas antrocknen lasse.
Der Grund ist nicht etwa das Abdichten, sondern dass, im Falle des Falles, wenn der wieder ab muss, man eher die Dichtung komplett am Deckel hat,
und nicht etwa einzelne Stücke vom Block abkratzen muss. Abkratzen vom Deckel geht da wesentlich einfacher. Mache ich generell so bei Deckeln.

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Terrini »

Originaldichtungen gehen meist ohne Dichtmasse zusätzlich, einzig an der Ölwanne kann es problematisch werden - meine Erfahrung.
Aftermarket-Dichtungen sind idR nicht beschichtet, sondern meist nur aus schnödem Papier.
Terrini


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kawafrank
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

Moins,
die Originaldichtung vom Getriebegehäusedeckel liess sich wunderbar lösen. Habe auch wieder eine originale eingebaut. Und nur an den zwei Stellen wie im WHB beschrieben etwas Silikondichtmasse dünn aufgetragen. Die Kupplung hatte ich ja ebenfalls zerlegt, alle Scheiben gemessen. War fast im Neuzustand. Die neue Dichtung habe ich mit Silikon leicht eingerieben, da die alte am Kupplungsdeckel fest gebacken war. Da habe ich auch keine originale mehr bekommen . Musste da auf eine Athena greifen. Wenn man überlegt das die ganzen Simmerringe und Dichtungen 25 Jahre gehalten haben, da darf dann auch gerne mal ein Originalteil rein. Gestern alle Flüssigkeiten aufgefüllt. Motor gestartet, Kühlsystem entlüftet. Und dann lief sie so ca. 1 Stunde gemütlich vor sich her. Alles abgeleuchtet. Der starke Ölverlust oben links am ZKD kam tatsächlich von der VDD. Alles trocken. Leichtes Ölschwitzen an der Ölleitung die von der Wanne zum Zylinderkopf oben links führt und etwas ölschwitzen am Ölrohr unten rechts. An der Kupplungsdruckstange ist jetzt wohl auch alles trocken. Habe danach nochmal die Kettenabdeckung gelöst und mir den Simmerringe von der Antriebwelle angeschaut. Hoffe das bleibt erstmal trocken. Danach die Kette neu vernietet. Hatte auch vorher Probleme mit dem Leerlauf Standgas, ging nach 10 minuten fahren immer auf 3000 umin und tourte nicht mehr ab. Also die Vergaser ins Ultraschall, und vor allem die O-ringe von den Gemischschrauben errneuert. Etwas fetter eingestellt 2,5 umin raus. Vergaser synchronisiert. Jetzt bleibt die Nadel bei 1200 umin stehen. Da kann der Sommer kommen.
Grüße Frank

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Benny »

:thumpsup:
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Veidi »

Einwandfrei :thumpsup:
Das Schwitzen bei der Ölrücklaufleitung haben meine auch beide, mittlerweile macht mir das aber keinen Kopf mehr, es verschlimmert sich nicht, wurde aber mit neuem Schlauch auch nicht besser - dann ist das halt so. Tropfen hängen keine dran, also alles relativ ok.
Wollte auch nicht mit Dichtmasse rumkleistern.

Kupplung - Stahllamellen auf Verfärbungen geachtet? Alle wieder richtig rum drin? Also bei allen die Rundung zur gleichen Seite?
Vorzugsweise die Seite mit dem Grat nach innen, Rundung nach außen.
Aber ob so oder so rum, hauptsache eine Richtung.

Ansonsten top, wieder eine fit für den Frühling - der aber trotzdem hoffentlich noch bißl auf sich warten läßt, Schnee is auch was feines :rasta:
Schöne Grüße

Andi

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Terrini »

Wenn ich mich richtig entsinne, ist das Schwitzen an der Ölsteigleitung auch manchmal auf die falsche Anzahl der Dichtringe zurückzuführen.

Habe da in Erinnerung, dass es 3 Dichtringe sein sollten - von aussen nach innen: 1x Dichtring, Stutzen, 2x Dichtring, da sonst die Hohlschraube innen am Gehäuse anstehen kann.

Täusche ich mich da, oder ist da was wahres dran?

Bei einer Originalleitung kommt es zudem im Alter zu Undichtigkeiten, dort wo das Gummi im Stutzen gequetscht wird.
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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Veidi »

Oh - ich war bei der Rücklaufleitung rechts unten :hammer:

Bei der Steigleitung hab ich es schon mal so gesehen gehabt wie terrini es schrieb, aber soweit ich mich erinnere, hab ich bei mir dort eine Dichtung vorn und eine hinten gemacht.
Wobei 2 hinten auf keinen Fall schaden würden.
Schöne Grüße

Andi

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Terrini »

Die Saberei am Schlauch, rechts unter dem PickUp-Deckel hab ich nur mit nem neuen Schlauch wegbekommen, und die Dichtung unter dem Stutzen war auch hin. Neue Schlauchschellen sind auch nicht verkehrt.
Terrini


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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von kawafrank »

Moin zusammen,
habe vorgestern das Moped nochmal 15 minuten laufen gelassen. Vorher alles nochmal sauber gemacht, die Ölsteigleitung scheint dicht zu sein, war wohl noch alter Schmodder dran. Nur die Rücklaufleitung sifft ein wenig. Kommt die Tage eine neue rein mit neuen vernünftigen Schellen. @veidi, die Stahllamellen von der Kupplung hatten keinerlei Verfärbungen. Habe nicht an einer Stelle der Stahlscheiben 0,10 runter geschoben bekommen. Auch die Lamellen sind im absoluten Neubereich. Kann sein das der Vorbesitzer die Kupplung mal neu gemacht hat. Wenigstens etwas neu an dem Bock ;-) Motormäßig scheint jetzt soweit alles gut zu sein. Allerdings sifft die Gabel vorne rechts. Das Standrohr sieht auch nicht wirklich gut aus, Abplatzungen an der Oberfläche. Die gibts ja noch im Zubehör. Lassen die sich ohne Probleme lösen....oder braucht man da einen Brenner ?? Scheinen ja unten irgendwie eingepresst zu sein. Upside Down Gabel habe ich bisher noch nicht gemacht.
Grüße vom Niederrhein
Frank
PS: Danke für die vielen Tips und Hinweise.

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Re: Ölverlust am Kupplungsausrückmechanismus

Beitrag von Super Rider »

Leichtes Pitting an der Oberfläche der Rohre muss erst einmal noch nicht das Ende bedeuten.
Das eigentliche Problem dabei ist, dass die Oberfläche dabei uneben wird, was dann wie ein Schmirgel auf die Simmerringe wirkt.
Deswegen bringen da "nur" neue Siris auch selten dabei was für die Dauer.
Noch seltener getauschte Gleitbuchsen, wo mit der Zeit sich noch Partikel einbettern, die dann an den Rohren kratzen, sind dann noch die andere Geschichte.

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