oTHEr hat geschrieben:@charly....wie sollte das gehen?
wenn ich mir denke, dass sich die antriebswelle und achse aufgrund der kraftübertragung zueinander "biegen"...dann sind die äusseren seiten vom kettenrad & ritzel näher beieinander als die innenseiten.....und andere relevante kräfte kommen dort doch nicht drauf, other hab ich einen denkfehler?
versuche zu verstehen was Du meinst, Otter, bezogen auf das zueinander "Biegen". Teile die Meinung allerdings nicht, da das 2 feststehende Wellen sind. Durch die Rotation und Zentrifuge richten sich die rotierenden Teile dann in der Regel auch aus.
Was aber eher der Realität entspricht ist, dass die Kette, zumindest in einem "unbehandelten" Serienbike nie ganz gerade fluchten wird, zu groß sind Toleranzen an Schwinge, Kettenspannern, Distanzhülsen etc., von falschem Spannen der Kette mal abgesehen.
Meine Erfahrung bisher, und da bin ich tatsächlich so pingelig (Perfektionist würde ich nicht sagen), hat aber gezeigt, das ich an meinen Bikes die Laufrichtung der Kette, durch "lesbare" Spuren, bestimmen konnte. Zuvor hatte ich mir natürlich die Laufrichtung markiert

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Bei nachträglich vernieteten Ketten ist die Laufrichtung durch das Schloß eh offensichtlich.
Insofern vermute (unterstelle) ich, dass da Spuren sein können. Nachschauen schadet jedenfalls nicht. Eventuell sind Laufspuren bei schmutziger Kette sogar besser zu erkennen, da die Bereiche wohl freier von Schmier sind. In Verbindung mit dem Tragbild des Kettenrades wird´s dann deutlich.
Bei einer Kette, welche schon einige Tausend KM gelaufen hat, ist mir die ehemalige Laufrichtung der Kette jedenfalls nicht egal, da sich das Material aufeinander einläuft. Durch Unachtsamkeit höheren Verschleiß zu provozieren muß ja nicht sein.
War ja nur ein Tipp aufgrund Erfahrungen
